Fotografie, die bleibt

Die meisten Bilder verschwinden.

Ich mache Bilder, die bleiben.

Die meisten Bilder verschwinden.
Im Handy. Im Feed. In der Cloud.

Ich mache andere Bilder.

Langsamer gemacht.
Mit mehr Aufmerksamkeit als Technik.
Oft auf Film.

Ich komme zu euch nach Hause,
beobachte, was ohnehin passiert,
und löse aus, wenn es stimmt.

Keine Regieanweisung.
Kein „einmal noch“.

Ein Teil dieser Arbeit entsteht analog.

In der Dunkelkammer.
Im Prozess.
Als Handwerk.

Was dabei entsteht, hängt an eurer Wand
oder liegt in einem Album,
das ihr in zwanzig Jahren euren Kindern zeigt.

Das ist der Maßstab.

Nicht der nächste Instagram Post.

Was bei mir entsteht, ist gedruckt, gebunden, gerahmt.
Alben. Prints. Einzelstücke.
Die digitalen Bilder bekommst du kostenlos dazu. Als Ergänzung.
Aber nie als Hauptprodukt.

Wenn ihr euch in dieser Art von Bildern wiederfindet,
erzählt mir von euch.